Abitur nach 13 Jahren – Volksbegehren bleibt wichtig

Die Schäfchen sind noch lange nicht im Trockenen. Denn folgender Brief mit Unterschriftenliste des Volksbegehrens „Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung“ erreichte uns heute. Wir werben weiter für die Unterstützung – viel Zeit bleibt Euch nicht mehr bis Mitte Oktober. Warum das Volksbegehren trotz der Versprechen der neuen Landesregierung wirklich wichtig geblieben ist, lest Ihr unten.

Besonders gefährlich: Die Freiheit der tatsächlich sehr leicht manipulierbaren Schulkonferenzen und der Kommunen, G9 an ihren Schulen doch noch zu verhindern. Denn mit G8 sparen auch die Kommunen, die mit G9 neue und größere Schulgebäude bauen müssen. Wie das in Kommunen wie der Stadt Frechen ausgehen wird, die gerne über fehlende Gelder jammern, ist vorhersehbar. Gerade nach den laufenden und anstehenden Investitionen in Johannesschule, Lindenschule, Burgschule, Realschule und die neue Feuer- und Rettungswache steht das Portemonnaie in Frechen nicht allzu weit offen.

So schätzen Politik und Philologenverband, dass in NRW nach vorgesehener Regelung wie in Hessen knapp 10% der Gymnasien bei G8 bleiben werden. Und wenn die Entscheidung einmal getroffen ist, wird sie nicht mehr umkehrbar sein: Nur einmalig sollen Schulen sich demnächst für G9 entscheiden dürfen. Eine spätere Korrektur ist nicht möglich.

Ladet Euch jetzt und hier das das Unterschriftenformular herunter, lasst Freunde, Eltern und Nachbarn unterschreiben und werft es in Königsdorf Auf dem Rotental 50 ein oder schickt es per Post an die Organisatoren des Volksbegehrens! Wichtig zu wissen: Online-Petitionen sind kein Ersatz für Euer Handeln!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Eltern, Großeltern, Onkel, Tanten…!

Wir brauchen auch Ihre Unterschrift für das Volksbegehren „Abitur nach 13  Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung“!

Warum?

Weil wir Zweifel haben, dass die neue Landesregierung ihre Ankündigung der Rückkehr zum 13-jährigen Abitur an Gymnasien (G9) erfüllt.
Und weil die Landesregierung bei den bisher vorgestellten Eckpunkten auf jeden Fall 300.000 Kinder von der angekündigten Rückkehr ausschließt.

Was hat die Landesregierung vor?

  1. Sie will G9 erst ab dem Schuljahr 2019/20 einführen, also erst in zwei Jahren!
  2. Sie will fast 300.000 Kinder von G9 ausschließen, nämlich alle, die jetzt in die 7., 6., 5. oder 4. Klasse gekommen sind!
  3. Sie will den Schul(-leitungen) ermöglichen, die Rückkehr zu G9 durch (leicht manipulierbare) Beschlüsse der Schulkonferenz auszuhebeln. Das hieße dann: doch keine Rückkehr zu G9, sondern an den betroffenen Schulen – stures Festhalten an G8. Also würde es an vielen Orten für viele Kinder gar keine Möglichkeit geben, ein G9-Gymnasium zu besuchen.
  4. Bisher sieht es so aus, als wolle die Landesregierung in der Oberstufe die hohen Wochenstundenzahlen beibehalten. Damit bliebe der Turbo-Stress in der Oberstufe trotz G9!

Was will unser Volksbegehren?

  1. Wir wollen G9 schon im nächsten Schuljahr nach Einreichen des Volksbegehrens, also bereits 2018/19.
  2. Wir wollen in das neu eingeführte G9 auch die Kinder einbeziehen, die jetzt die 7., 6., 5. oder 4. Klasse gekommen sind.
  3. Wir wollen die Möglichkeit zu G9 an jedem Gymnasium und für schneller lernende Kinder die Möglichkeit, nach Wunsch ein Jahr zu überspringen. So wird sowohl G8 als auch G9 für alle wohnortnah möglich.
  4. Wir wollen ein G9 in der alten – bewährten Form, die vor 2005 an allen Gymnasien galt – ohne erhöhten Turbostress in der Oberstufe – dafür mit genügend Zeit für Hobbys und das Familienleben.

Alles weitere finden Sie auf unserer Internet-Seite:
www.g9-jetzt-nrw.de/home.html

Das alles schaffen wir nur mit dem Volksbegehren. Aber spätestens Mitte Oktober 2017 müssen wir die Unterschriftenlisten bei den Ämtern zur Bestätigung einreichen. Daher drängt die Zeit!

Was können Sie tun?

  1. Schicken Sie diese Mail bitte samt Anhang an alle Ihre (NRW-)Kontakte! Denn wir müssen jetzt im Hoch-Sommer eine Lawine lostreten.
  2. Drucken sie die angehängte PDF-Datei am besten heute noch aus, da aufgeschobene Dinge leider normalerweise so lange verschoben werden, bis es zu spät ist! Wer keinen Drucker hat, frage beim Copy-Shop seines Vertrauens nach. Unterschreiben Sie auf der Liste, fragen Sie auch gern noch 2 Nachbarinnen/Freunde/Kolleginnen. Stecken Sie die Liste dann (am besten auch gleich heute) in einen mit 70 Cent frankierten Briefumschlag und senden Sie den Brief an unser Büro:

Mehr Zeit für Kindheit und Jugend e.V.
Am Buchenhain 23
51643 Gummersbach

Dieser Aufwand ist leider unumgänglich, da die eigenhändig ausgefüllte Papierform gesetzlich vorgeschrieben ist.

Im Namen unserer Kinder bedanke ich mich im Voraus!

Mit freundlichen Grüßen
Marcus Hohenstein

Vertrauensperson des Volksbegehrens
„Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung“

Kohlbettstraße 6
57072 Siegen
Tel: 0271-2378500
www.g9-jetzt-nrw.de/home.html

tl;dr: Ladet Euch jetzt und hier das das Unterschriftenformular des Volksbegehrens für G9 an Gymnasien in NRW herunter, denn G9 ist noch lange nicht in trockenen Tüchern und mehr als 300.000 Kinder sind bisher noch ausgeschlossen. Dann ab per Post oder Einwurf Auf dem Rotental 50 in Königsdorf.

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Neuer Angriff auf Geschwisterrabatt und OGS in Frechen

Update vom 31.01.2017:
Der Schulausschuss der Stadt Frechen hat heute Abend gegen die Stimmen der SPD die Abschaffung des bisherigen Geschwisterrabatts in der OGS beschlossen. Eltern mit Kita-Kindern, die zahlreich anwesend waren, sind nach Verwaltungsangaben nur selten betroffen. Ersetzt werden soll die Beitragsfreiheit durch ein nach Einkommen abgestuftes System. Die Entscheidung obliegt am 21. Februar dem Stadtrat, der Ausschussbeschlüsse in der Regel bestätigt.

Geschwisterrabatt wieder in Gefahr: Der Schulausschuss der Stadt Frechen soll sich am Dienstag, 31.01.2017 um 17 Uhr im Rathaus für ein Modell zur OGS-Beitragserhöhung ab dem kommenden Schuljahr entscheiden. Dabei ist auch die Abschaffung und Einschränkung der Beitragsfreiheit für Geschwisterkinder in Kitas und OGS wieder im Rennen. Die abschließende Entscheidung soll der Frechener Stadtrat am 21.02.2017  treffen.

Wenn sich Stadtverwaltung, Lokalpolitiker, OGS-Träger und Schulleitungen zusammentun, um unter explizitem Ausschluss der Eltern im „OGS-Qualitätszirkel“ über die Zukunft des Offenen Ganztags in Frechen zu entscheiden, dann trifft das Feindbild „Erziehungsberechtigter“ auf das Feindbild „Bürger“. So entsteht das gemeinsame Feindbild der „erziehungsberechtigten Bürger“ – oder kürzer: Eltern.

Anders lässt sich die blindwütige Wiederholung des politischen Desasters von 2016 nicht erklären, in dem unsere Stadtführung schon einmal die Abschaffung des Geschwisterrabatts für Kita- und OGS-Kinder vorgeschlagen hatte. Krachend kassierte die Stadtverwaltung damals verbale Ohrfeigen aus allen Richtungen, nachdem wir auf unserer Facebook-Seite die Absicht aufgedeckt und tausende Frechener Eltern sich online und offline beschwert, Petitionen unterzeichnet und die Rathaus-Sitzungen belagert hatten.

Handeln! Weitersagen!

Kommt am Dienstag zur Sitzung des Schulausschusses im Rathaus! Treffpunkt ist 16.30 Uhr vor dem Rathaus! Merkt Euch den 21. Februar vor, an dem der Rat die Entscheidung treffen soll! Teilt die Information mit Freunden, Bekannten und anderen Kita- und OGS-Eltern! Wenn der Geschwisterrabatt fällt, betrifft das auch Kita-Kinder!

Elternbeitrag rauf, Qualität runter

Auftrag des geheim tagenden Qualitätszirkels war es, Mindeststandards für die OGS-Betriebe in Frechen aufzustellen. Dabei herausgekommen ist vor allem allerhand unverbindliche Augenwischerei. Damit hofft man wohl, Politiker einzufangen, die das alles treudoof abnicken sollen. Denn Zeit zur fachlichen Einarbeitung in das Thema OGS, das eigentlich in den Jugendhilfeausschuss gehört, bleibt denen ohnehin nicht. Die Unterlagen sind erschlagend.

Zum Beispiel soll es in Frechen zukünftig ausreichen, wenn die OGS-Koordinatorin an einer Schule als Einzige einen einschlägigen beruflichen Abschluss hat. Gruppenbetreuer/innen können völlig fachfremd oder ohne Ausbildung sein und brauchen zunächst noch nicht einmal eine Fortbildung. Für Gruppenleitungen reicht eine Fortbildung über 2,5 Monate. Mehr wäre schön, so schreibt man dann doch noch. Augenwischerei.

Geht es dann aber um den angeblichen Finanzbedarf, so werden plötzlich sämtliche Gruppen von staatlich anerkannten Erzieherinnen geleitet und von fachlich versierten Ergänzungskräften unterstützt, für die entsprechende Entlohnungen nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst angesetzt werden. Und oh Wunder, man braucht mehr Geld. Von den Eltern. Versteht sich.  Die einfache Lösung: Hoch mit den Elternbeiträgen, weg mit dem Geschwisterrabatt. Transparenz? Fehlanzeige.

Eltern entrechtet

Was, außer mehr zahlen, dürfen Eltern ansonsten? Viel war hier ohnehin nicht zu erwarten: Hatten doch Stadtverwaltung und Politiker immer wieder die Forderungen des damaligen stadtweiten Elternvertreters abgewiesen, dass auch Eltern an den Weichenstellungen für die Zukunft der OGS in Frechen im Qualitätszirkel mitarbeiten müssten.

In den städtischen Beschlussvorlagen finden sich nun aber schlicht überhaupt keine Elternrechte. Was Eltern dürfen und was nicht, das sollen die einzelnen Schulen entscheiden. Wer ein wenig Einblick in schulische Gremien hat, der weiß: Die sind schulgesetzlich so konstruiert, dass die Schulleitung ihren Willen kriegt. Verbessern wird sich da also wohl nichts, denn diese Situation bestand auch bisher schon.

Die Mitglieder des Qualitätszirkels lehnen die Verantwortung der Stadt Frechen für ihre Bürger ab. Zieht die Politik da mit?

Neuer Angriff

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Vorzeitige OGS-Abholung an Schultagen ist kein No-Go

Der hiesige Betreuungsverein Schuloase Rheinland e.V. hat am 27. September an der Johannesschule einen Elternbrief mit einer Absage zur früheren Abholung am Tag der offenen Tür (30. September) verteilen lassen.

„Vereinzelt“ seien Eltern demnach auf den OGS-Träger mit dem Wunsch zugegangen, ihr Kind bereits nach dem Schulbetrieb abzuholen. Dies erfolgte sicher auch angesichts des langen Wochenendes, das sich am nachfolgenden Montag mit dem Tag der Deutschen Einheit ergibt.

Diesen Wünschen schob die Schuloase nun einen Riegel vor: Es handele sich um einen „regulären Schultag“, somit gebe es „keinen Raum für eine vorzeitige Abholung“. Die „früheste Entlasszeit“ sei damit 15.00 Uhr.

Doch das ist schlicht falsch. Weiterlesen

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Anmeldung zum 2. Frechener Weltklasse-Turnier geöffnet

Das Frechener Weltklasse-Turnier im Fußball kommt wieder – es findet am Nachmittag des 4.10.2016 statt! Mädchen und Jungen aus Frechen zwischen 8 und 10 Jahren sind ganz herzlich eingeladen. Ab sofort könnt Ihr Eure Kinder für das Fußballturnier online anmelden.

Nach dem erfreulichen Erfolg der Turnierpremiere im vergangenen Jahr haben die Gründer des Turniers Ari Heuser, Mathias Schiffer und Ex-Bundestrainerin Tina Theune in diesem Jahr erneut zusammengefunden. Gemeinsam mit Frechens Bürgermeisterin Susanne Stupp, ihrem Amtsvorgänger Hans-Willi Meier, dem Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) als Veranstalter, dem Deutschen Fußball-Bund (DFB), dem Kreissportbund Rhein-Erft, der Kreissparkasse Köln, Frechener Fußballvereinen und vielen weiteren ehrenamtlichen und prominenten Helfern findet das Weltklasse-Turnier eine breite Unterstützung in Sport und Gesellschaft unserer Region.

Jetzt online anmelden

Wir freuen uns in diesem Jahr darauf, mit großem Spaß miteinander Fußball zu spielen und dabei viele neue Bekanntschaften zu machen. Deshalb, und weil das klassische Turnier „Schule gegen Schule“ Tradition des seit Jahrzehnten geschätzten Frechener Schulfußballturniers ist, spielen wir beim 2. Frechener Weltklasse-Turnier auch diesmal wieder einen ganz eigenen Modus mit vielen Begegnungen in kleinen Mannschaften auf kleinen Spielfeldern. Diese dauern jeweils nur kurze Zeit, bis dann neue ausgeloste Mannschaften gegeneinander antreten. Auch weniger erfahrene Fußballbegeisterte erhalten damit immer wieder eine ganz neue Chance.

Mit ausreichend langen Pausen, Getränken, Brötchen, Gegrilltem und noch mehr zum Selbstkostenpreis ist für das leibliche Wohl (auch der vielen begleitenden Eltern) bestens gesorgt. Das organisierende Weltklasse-Team freut sich auf viele fröhliche Gesichter, prominente Gäste, tolle Preise nicht nur für die besten Fußballer/innen und einen Nachmittag voller Fußballfreude beim 2. Frechener Weltklasse-Turnier!

DFB-Maskottchen Paule begleitete uns durch den Tag.

2015: DFB-Maskottchen Paule begleitete uns durch den Tag.

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Tätigkeitsbericht der AG Grundschulpflegschaften vorgelegt

Die Frechener AG Schulpflegschaften ist der Zusammenschluss der Schulpflegschaften aller Frechener Schulen, gruppiert in die Grund- und die weiterführenden Schulen. Sie dient der örtlichen Vertretung der Interessen der Eltern gegenüber Schulträger und Schulaufsicht.

Für die Gruppierung der Grundschulen in Frechen haben deren scheidende Vorsitzende Arezou Heuser und Mathias Schiffer jetzt einen Bericht über ihr zweijähriges Ehrenamt (PDF) in den Schuljahren 2013/14 und 2014/15 für die Kinder, Eltern und Lehrer aller Grundschulen in Frechen vorgelegt.

In dieser Zeit haben sie die Mitgliedsschulen zu inhaltlichen Fragen und schulpolitischen Optionen beraten, politische Anträge der Mitgliedsschulen als Mitglied im Schulausschuss der Stadt Frechen unterstützt, vorgelegt und vertreten, selber Aktionen zum Nutzen der gesamtstädtischen Elternschaft eingebracht und den Eltern in den Sitzungen des Ausschusses sowie in Gesprächen mit behördlichen und politischen Vertretern eine Stimme gegeben.

Im Schulausschuss konnten sie neben zahlreichen Impulsen als Erfolge die inzwischen abgehaltene Elternbefragung zur Gesamtschule forcieren, gegen aktiven Widerstand aus Politik und Schulleitung die deutlich zu klein geratene Planung des Umbaus der Johannesschule Königsdorf korrigieren, die Bauplanungen für Lindenschule und Burgschule Frechen begleiten, den Radschulweg aus Königsdorf zum Gymnasium Frechen entschärfen und gewünschte Rederechte für Elternvertreter der Burgschule Frechen (Sanitäranlagen) und der Lindenschule Frechen (Schülertransfer Interimsschule) vor dem Schulausschuss erreichen.

Ins Gericht gehen die beiden obersten Elternvertreter der Grundschulen auch mit dem OGS-Träger Schuloase Rheinland e.V., der Schulverwaltung und einigen der Schulleitungen: Als weitere Überschriften in ihrem Bericht finden sich dazu die ausführlichen Themenbereiche „OGS-Betreuung in unterrichtsfreien Zeiten“, „OGS-Elternbeteiligung“, „Diskriminierung im Frechener Schulsport“, „Schulessen und Allergien“ sowie „Sanierungsstaus“.

Wer mehr über die schulübergreifende Elternarbeit in Frechen erfahren möchte oder wissen will, was an Frechens Grundschulen läuft und was sich schon gebessert hat, dem sei die Lektüre empfohlen:

Tätigkeitsbericht zur AG Grundschulpflegschaften (PDF)

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Vorsitzender der Schulpflegschaft blickt zurück

Zu seinem Abschied vom Amt hat der Vorsitzende der Schulpflegschaft Mathias Schiffer heute über die Klassenpflegschaften die folgende E-Mail an die Eltern der Königsdorfer Johannesschule verteilen lassen, in der er Bilanz zieht und mit einem Ausblick eine Übergabe an seinen heute zu wählenden Nachfolger vollzieht.

Liebe Eltern der Johannesschule,

die Durchführung unserer Eltern-Unterschriftenaktion auf dem Sommerfest, die auf Anweisung der Schulleitung in den neuen ersten Klassen nicht weitergeführt werden durfte, hat durchschlagenden Erfolg gezeigt:

Der Spielplatz neben der Turnhalle wird mindestens während der Zeit des Umbaus nicht in Parkplätze für die Franz-Lenders-Straße umgewandelt, sondern wird wie von uns gefordert unseren Kindern als Spiel- und Bewegungsfläche zugesprochen!

Vor drei Jahren habe ich als Neuankömmling in der Johannesschule den Vorsitz der Schulpflegschaft erstmalig übernommen. Der heutige erneute große Erfolg unserer Elternvertretung ist ein schöner Anlass, auch einmal einer der breiteren Elternschaft vorzustellen, was unsere Schulpflegschaft in dieser Zeit (gegen teilweise erhebliche Widerstände aus Politik, Verwaltung, Schuloase und Schulleitung auch mithilfe meines Sitzes für alle Frechener Grundschuleltern im Schulausschuss der Stadt Frechen) erreichen konnte, und was im kommenden Jahr noch vor uns liegt:

Was haben wir als Elternvertretung erreicht?

  • Unterstützung der Schulleitung, der Lehrerinnen, der Eltern und der Kinder in einer Vielzahl von Belangen
  • Durchsetzung eines ausreichend dimensionierten Umbaus der Johannesschule gegen Stadtverwaltung, Schulleiterin und Teile der Politik mit Mehrkosten in Millionenhöhe
  • Schließung der alten Schülerbücherei aus Gesundheitsschutzgründen im November 2014 nach monatelangen Rügen bei Schulleitung und Stadtverwaltung
  • Wiedereröffnung der Schülerbücherei in neuen Räumen im August 2015 durch Insistieren bei Stadtverwaltung und im Schulausschuss, aktive Unterstützung bei Umzug und Raumgestaltung
  • Beibehaltung und Finanzierung des Schulmilchangebots gegen den Willen der Schulleiterin
  • Aufhebung der Geschlechterverbote beim alljährlichen Fußball- und Brennballturnier gegen die Frechener Grundschulleitungen durch gutes Vorbild
  • Gründung des geschlechtergemischten Frechener Weltklasse-Fußballturniers mit DFB, Weltmeister-Trainerin Tina Theune, „Wissen macht Ah!“-Moderatorin Shary Reeves, FC-Stars Anna und Yannick Gerhardt, Fußball-Weltmeisterinnen, Bürgermeister, Frechener Vereine, …
  • Teilnahme der Johanneseltern am Königsdorfer Karnevalszug mangels Teilnahmewillen der Schulleitung
  • Martinsfeuer kann aufgrund unseres Engagements in Schulnähe und groß bleiben
  • Mitgestaltung der Zirkus-Aktionen unseres veranstaltenden Fördervereins (Public Viewing, Elternparty, Theater)
  • Durchsetzung des Rechtsanspruchs auf OGS-Betreuung an freien und beweglichen Ferientagen gegen Schulleiterin, Stadtverwaltung und Schuloase
  • Berücksichtigung von Allergien und besonderem Bedarf beim Mittagessen in der OGS (momentan unzulässig zurückgezogen)
  • Abschließende Klärung der Unverbindlichkeit von OGS-Bedarfsabfragen (Ausnahme Ferientage)
  • Abschließende Klärung der OGS-Angebotspflicht ab 8 Uhr, sofern kein Unterricht stattfindet
  • Verhinderung fester Abholzeiten in der OGS
  • Aufklärung einiger Klassen über nicht existierende OGS-Anwesenheitspflicht
  • Änderung des offiziellen Radschulweges der Stadt auf ungefährlichere Route
  • Einsichtsmöglichkeit aller Eltern in den teils kritischen schulischen Qualitätsbericht
  • Beratender Sitz unseres Vorsitzenden im Schulausschuss als Elternvertreter aller Grundschulen Frechens

Was läuft gerade in der Elternvertretung?

  • Online-Umfrage zur OGS im Kontext einer OGS-Qualitätsoffensive des Kreises
  • „Schulhof statt Parkplätze“-Aktion: Stand heute vorläufig erledigt!
  • Nachmalen der verblassten Hüpfekästchen auf den Schulhöfen (Helfer gesucht!)
  • Heutige Sitzung mit schulweitem Austausch und Wahl der Vertreter/innen der Schulpflegschaft

Was liegt in der Elternvertretung vor uns?

  • Vertretung der Kinder- und Elterninteressen während des Großumbaus
  • Sicherheit der Kinder auf dem öffentlich zugänglichen Schulgelände
  • Sanierung zumindest der Toiletten in der Schulturnhalle
  • Änderung des Unterrichts-Teilnahmeverbot für Kinder im Krankheitsfall aufgeteilter Klassen
  • Weiternutzung der für den Umbau abzubauenden Spielgeräte an anderer Stelle
  • Durchsetzung der Rechtsvorschriften zur Elternbeteiligung in der Schulkonferenz
  • Unzulässige Betreuung vom Religionsunterricht abgemeldeter Kinder im Religionsunterricht
  • Unzulässige Versagung der Teilnahme am Religionsunterricht ohne Gottesdienstbesuch
  • Abschaffung des Durchfallens in der Fahrradprüfung der 4. Klassen bei Aufsteigen von der natürlichen Seite
  • Etablierung effektiverer Nachrichtenwege von Eltern an Eltern
  • Betreuung in den regulären Ferien durch die OGS
  • Qualität und Begleitumstände zum Mittagessen der OGS, darunter Angemessenheit der Essenspauschale, Allergien, Feedback etc.
  • Durchsetzung des Rechtsanspruchs auf Einbindung der Eltern in Konzeption und Durchführung der OGS-Angebote und auf Unterstützungsangebote zur OGS-Mitwirkung
  • Vertretung der OGS-Elterninteressen in der OGS-Qualitätsoffensive des Kreises
  • Zugang zum viel wichtigeren OGS-Qualitätszirkel der Stadt, der weiterhin unter Elternausschluss tagt
  • Umschichtungen von OGS-Elternbeiträgen innerhalb Frechens zum erheblichen Nachteil Königsdorfs
  • Weiterhin Verhinderung fester Abholzeiten in der OGS
  • Weiterhin Unterstützung der Hauptamtlichen, unseres Fördervereins, unseres Bücherei-Teams, der Klassenpflegschaften, einzelner Eltern und weiterer Initiativen innerhalb der Elternschaft
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Elternparty Johannesnacht am 19. September

Zum 5. Mal findet am kommenden Samstag, 19.09.2015 ab 19.30 Uhr, die Johannesnacht statt – die damit schon Tradition gewordene Elternparty an der Johannesschule. Karten gibt es derzeit noch im Sekretariat bei Frau Kraus (Tel. 02234-9999901) und bei den Mitgliedern unseres veranstaltenden Fördervereins.

Jedes Jahr füllt sich die Aula der Johannesschule am Party-Abend mehr – kein Wunder, greift doch nicht nur die Mund-zu-Mund-Propaganda immer weiter um sich. Auch die Zahl der Eltern, die ihre Kinder an der Johannesschule als einziger Grundschule am Ort anmelden, steigt beständig an. Zu später Stunde wird es fast schon kuschelig, aber nie beengt.

Zustände wie im alten Rom finden sich zwar nicht, trotzdem fühlt sich das Halbdunkel, die Disco-Beleuchtung und die Musik aus alten Zeiten ungewohnt erfrischend an. An Stehtischen wird geklönt, Getränke zu sehr zivilen Preisen fließen in Strömen (die Aufhebung des schulischen Alkoholverbots ist nicht zu übersehen) und auch Knabbereien werden immer wieder frisch aufgefüllt. Sogar die Tanzfläche, damals wie heute vor allem Domäne der Mädels, ist bestens gebucht.

Alle Königsdorfer Grundschuleltern sind herzlich zur Party eingeladen, die vielleicht zum letzten Mal in der Aula stattfinden kann: Im Rahmen der Umbaumaßnahmen soll diese mit als Erstes abgerissen werden. Die Einnahmen der Party kommen über den Förderverein direkt unseren Kindern zugute.

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Schülerbücherei sucht gut erhaltene Kinderbücher

Nach der erfolgreichen Wiedereröffnung unserer Schülerbücherei (Bericht im Lokalteil des Kölner Stadt-Anzeigers aus der vergangenen Woche folgt unten) werden die neuen Räumlichkeiten zum Glück noch immer täglich im Sturm genommen. Unser Bücherei-Team sucht deshalb dringend Nachschub an gut erhaltenen Kinderbüchern. Sicherlich findet sich in der einen oder anderen Familie noch ein Exemplar? Weiterlesen

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Schülerbücherei eröffnet wieder

Die Raumnot im neuen Schuljahr ist groß an der Johannesschule – so groß, dass sich zur OGS-Zeit bis zu 50 Kinder ein Klassenzimmer teilen. Über Monate hinweg wurden die Hinweise der Stadtschulpflegschaft von den Fraktionen im Stadtrat ignoriert und von der Verwaltung aus formalen Gründen zurückgewiesen. Bis schließlich im Juni 2015 eine schriftliche Antwort kam: Statt der fehlenden 9 Räume werde es nach den Sommerferien nur 3 neue Räume in neuen Mietcontainern geben. Nach Ersatzräumen für die Schülerbücherei sehe man sich darüber hinaus aber um.

Jojos Leseland ist umgezogenImmerhin die fortwährenden Hinweise der Schulpflegschaft auf die feuchtebedingt geschlossene Schülerbücherei haben jetzt Früchte getragen:

Jojos Leseland, wie unsere Schülerbücherei sich getauft hat, zieht an diesem Freitag in die obere Etage des VHS-Gebäudes ein und hat damit endlich wieder eigene Räumlichkeiten auf dem Schulgelände!

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Weniger Hausaufgaben für 3. und 4. Klassen in NRW

Was zunächst klingt wie die halbgare Forderung einer pubertären Schülervertretung, hat jetzt die Landesregierung mit Unterstützung des Philologenverbandes in einen Erlass gegossen: Seit Schuljahresbeginn müssen Lehrer in NRW ab dem 3. Schuljahr weniger Hausaufgaben aufgeben als bisher (für die Jahrgangsstufen 1 und 2 bleibt es bei 30 Minuten). Weiterlesen

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