Stellungnahme zum Schulentwicklungsplan der Stadt Frechen

Die folgende offizielle Stellungnahme der Schulkonferenz der Johannesschule zum Entwurf des Schulentwicklungsplans 2015-2020 hat die Stadt Frechen mit den Sitzungsunterlagen für den Schulausschuss am 10.06.2015 veröffentlicht:

Stellungnahme zum Entwurf des
Schulentwicklungsplans 2015
– GGS Johannes-Schule –

SEP-Stellungnahme der SchulkonferenzDer Schulentwicklungplan geht in Punkt 7 auf die zukünftige Entwicklung der Schülerzahlen in der Primarstufe ein. Für die Johannes-Schule Königsdorf wird eine stark steigende Schülerzahl prognostiziert, bis hin zur Fünfzügigkeit in den kommenden sechs Jahren.

Diese Prognose ist der Schule seit einigen Jahren bekannt. Wie im Schulentwicklungsplan ebenfalls notiert, sind aus diesem Grund umfängliche Baumaßnahmen vorgesehen.

Die Mitglieder der Schulkonferenz sind zutiefst besorgt, weil durch den sich immer weiter verzögernden Beginn der Baumaßnahme zu erwarten ist, dass der erste Höhepunkt der Schülerzahlen nunmehr genau in der Bauphase liegen wird. Somit werden sich mehr als 35% Schüler im Vergleich zur derzeitigen Anzahl auf einem bedeutend kleineren – weil durch Bauzäune abgetrennten – Schulgelände tummeln und in kleinen, schlecht ausgestatteten Interimsräumen unterrichtet werden. Dies wird unweigerlich viele Beteiligte an ihre Belastungsgrenze führen. Insbesondere ist es im Sinne hygienischer Standards unzumutbar, auf Waschbecken in den Klassenräumen des Interims zu verzichten. Daher fordert die Schulkonferenz die zusätzliche Übernahme der Mehrkosten für Waschbecken in den Klassenräumen des Interims ohne entsprechende Einsparungen am Neubau.

Des Weiteren weist der Schulentwicklungsplan in Punkt 15 darauf hin, dass mit Schwierigkeiten zu rechnen ist: „Die Parallelität so vieler beschlossener Maßnahmen bzw. Notwendigkeiten und gesehene Notwendigkeiten könnte die Stadt Frechen gegebenenfalls überfordern“ (S. 189). Daran lesen wir die Befürchtung, dass die baulichen Maßnahmen sich über mehrere Jahre erstrecken könnten.

Der Schulentwicklungsplan schlägt vor, die Johannesschule in der Bauphase zu entlasten, indem die Edith-Stein-Schule in Buschbell während der Bauphase ihre Zügigkeit erweitert (vgl. S. 184). Diesen Vorschlag lehnt die Schulkonferenz der Johannes-Schule ab.

Gezeichnet:
Schiffer (Vorsitzender der Schulpflegschaft)
Lichtenberg (Schulleiterin)

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